Näst framkom Ädle och Wälb. Hr Güstaf Nerot till Boxhöfden etc. | och anmodade Rätten om w(v)ittnes_börd, hürü lilla … … … | i … är …. … wittnade … … bade … … Rätten att | skarxhӱtten ligger … mindre än en hälf mӱl ifrän ordinarie … | Giösta Krogh … desslӱkest widh … där skütefarten är | … … Biörne och Glas fiolen … äth Mäner, och vice … | Ligger och samma skarohӱtta icke längk … den ork, där Mänersbärgs | och andra … anlända att af hämta sin … och gä till bakars | …. … … stadfästades Rӱttarens försichtigh Pär Andersons | _ordefäng i pämessääs som är en Haf gärd i … af Hvilken halve gärd | Han sigh genom arf, bӱte och … 9/16 förvärvat Haver som siälwa … | … … …. |
Aüs gewaltiger Macht, Des Dürchlaüñhtigsten Grosmechtigsten, Hochgebornen Fursten vnd Hern Herrn Güstaffus Adoloph, Der Schweden Göthen | vnd Wenden Erkornen Konnings, Grosfürsten ihn Finlandt Hertzogen des Furstenthümbs …hesten vnnd Westmanlandt, Meines aller gnedigsten Konniges vnd | herren vorordenter Manrichter ihn Hargen, Ich Wolter Vxkull zu Angern Nebenst meinen beiden beisitzern, Die Edlen Ehreüestenn vnnd Manhafften Wilhelm | Wrangell zü adӱell vnd Johan vonn Vitinghoff zü Peehtell da wir saßen vund hegeten das vollen Kommene gericht, Wegenn vnsers gnedigsten Konni= | ges vnd herren, Seindt vor mir Richter erschienen, Die Edlenn Ehrünestenn vund Manhafften Magnüs vnnd Wilhelm Neüroth von Paiastfer | gebrüder vnd mich Richter gebetenn, Die Edlenn Ehrünestenn vnnd Manhafften Georgenn Stakelbergk denn Jüngern vnnd Magnüs Neüroth von | Koddill dieselben vor gerichte züladen vnnd vorzüheischenn vnd Inen vmb wissenschafft zü fragen welcher gestaldt Edler Ehrüneste vnnd | Manhaffte Herman Neüroth zü Lodenseeh vor seinen seligen abscheide, den aüch Edlenn Ehrünestenn vnnd Manhafften seinen Seligen Vettern | Dittrich Neüroth den hoff vnnd das ganze gütt Lodensehe bescheiden, vnnd vor seinen Rechten Erbenn erkorenn vnnd ernennet, woraüff ich | Richter gemelte Zeügen vorgefordertt, vnnd sie bei dem Eӱde, welchen sie Ihr Konn: Maӱtt: gethan, wie aüch bei Irer heill vnnd seligkeit züm | höchsten ermanett, Ire wissenschafft von sich zügeben, was ihnen der sachen bewüst seӱ. vnd sie hieneben aüch noch züm ander mall ermah= | nett das sie keinem zü liebe oder Leide soltenn redenn. Hieraüff haben obgemelte zeügen dieses wohr zü sein bekandt vnnd aüsgesagett. | das sie Anno 1603. in der schweren vnnd geschwindenn zeitt der Pestilenz sein zü dem seligen Herman Neüroth zü Lodenseeh vor denn | hoff gekommen, der meinünge ihn zübestihen, Da ist Inen seliger Herman Neüroth vor Der Pfortten endt kegen gegangen,die gemelte Zeügen | aber haben zü ihne einfretten wollen, da hatt der selige Herman Neüroth ihnen zugerüffen, sie solten nicht zü ihm kommen, den es leider | einen betrübten züstandt in seinen haüse hette, den ihme albereitt sein ganzes haüsgesinde an Der Peste gestorben were, Er aber mitt sei= | nen Deüttschen Jüngen were nor, vbrigkblieben, vnd die Pestilenz aüch selbst albereitt am hales hette, Die Zeügen aber vngeachtett, | der Pestilenz, sich Gott besohlenn, zü ihrem güttenn freünde eingetretten, welcher sie dan … fangen, vnd ihn der höffte aüff | Ezlichenn Baleken niderzüsezenn gefollget, vor andern aber seinen Vettern Dittrich Neüroth vnd gezeügen Magnüs Neüroth beӱ | der handt genommen, vnd sich zwischenn ihnen beidene ingesezet, vnd zü den seligen Dittrichen also diese Formalia angefangen mein | lieber Vetter, Es ist mir vonn herzen lieb das dü bist zü mir Kommen Ehr mich der liebe Gott vonn diesen Jammerthall abgefordertt | vnd habe dich derwegen gerne se rechen wollen, die vrsachen halben weile mir der Liebe Gott Keine Leibes Erben bescherett, dene ich | mein gütt Lodenseeh vnd meine … mir der Liebe Gott vorliehen nach meinem Tode nachlaßen Kan, weile dü aber meines se= | ligen Brüdern Sohn vnd allezeitt mein lieber vnd gehorsamer Vetter gewesen bist, vnd nich aüch vor deines Vettern Brüder geehrett vnnd | geliebett hast. Also will ich dich hiemitt vnd in gegenwartt deines lieben Brüdern Tennies Neüroth vnd der andern Redlichen leütten so al= | hier zükegen vorhanden zü meinen waren rechten vnd vnwiderrüfflichen Erben … vnd aüsgesprochen haben, das dü | allein mein Rechter Erbe vnnd ein besizer dieses güttes Lodenseeh wie aüch aller meiner barschafft vnnd liegendenn grün denn | beweglich vnd vnbeweglich mihts nicht aüsbeschriden allein besizen vnnd gebraüchen soll, Eben so freӱ als ich es nach diese leblichen | Landtrechten aüffs freӱeste beseßen vnnd genossen habe, als mein freӱ vnd wolgewonntn gütt, welches ich dürch freӱenn an mich | gebracht vnd nicht von denn Neürothenn herrürett, Also soltü es aüch allein vonn mir behalten vor meinen Schwestern brüder Kinder | vnd aller menniglichen Deßen soltü vorrflichtet sein nach meinen Tode alle meine schülde zübezahlenn, wie aüch dir Kirche zü Kegell | vnnd … ihre gelde züzüstellen, vnd ab woll selige Tennies solches dispütiret hatt er doch daßelbige nicht geachtet, vnd also be= | stendig in seiner meinünge geblieben, Woraüff Ich Richter denn Ortelßman gefraget, ab diese Zeügknüs mitt Rechte bnüdig were, | daraüf dir Ortelßman geandtworttet, Wo fern es mitt Rechte vorwahrett ist. Als habe ich Manricher mitt meinen beiden beisizern | diese Zeügknüs mitt vnsern Piezschafften vorsiegeldt vnnd mitt eigenen Handen vnterschrieben, Datüm Angern den 20 Maӱ Anno 1615. |
... Ich Wolter Vxkull zu Angern Nebenst meinen beiden beisitzern, Die Edlen Ehreüestenn vnnd Manhafften Wilhelm | Wrangell zü adӱell vnd Johan vonn Vitinghoff zü Peehtell da wir saßen vund hegeten das vollen Kommene gericht, Wegenn vnsers gnedigsten Konni= | ges vnd herren, Seindt vor mir Richter erschienen,
Die Edlenn Ehrünestenn vund Manhafften Magnüs vnnd Wilhelm Neüroth von Paiastfer | gebrüder vnd mich Richter gebetenn,
... è ïîïðîñèëè ïðèãëàñèòü â ñóä ...
Die Edlenn Ehrünestenn vnnd Manhafften Georgenn Stakelbergk denn Jüngern vnnd Magnüs Neüroth von | Koddill dieselben vor gerichte züladen vnnd vorzüheischenn vnd Inen vmb wissenschafft zü fragen
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welcher gestaldt Edler Ehrüneste vnnd | Manhaffte Herman Neüroth zü Lodenseeh vor seinen seligen abscheide, den aüch Edlenn Ehrünestenn vnnd Manhafften seinen Seligen Vettern | Dittrich Neüroth den hoff vnnd das ganze gütt Lodensehe bescheiden, vnnd vor seinen Rechten Erbenn erkorenn vnnd ernennet,
woraüff ich | Richter gemelte Zeügen vorgefordertt, vnnd sie bei dem Eӱde, welchen sie Ihr Konn: Maӱtt: gethan, wie aüch bei Irer heill vnnd seligkeit züm | höchsten ermanett, Ire wissenschafft von sich zügeben, was ihnen der sachen bewüst seӱ. vnd sie hieneben aüch noch züm ander mall ermah= | nett das sie keinem zü liebe oder Leide soltenn redenn.
Ïîñëå ÷åãî ÿ ïðèãëàñèë ñâèäåòåëåé è ïîä ïðèñÿãîé îïðîñèë.
Hieraüff haben obgemelte zeügen dieses wohr zü sein bekandt vnnd aüsgesagett. |
das sie Anno 1603. in der schweren vnnd geschwindenn zeitt der Pestilenz sein zü dem seligen Herman Neüroth zü Lodenseeh vor denn | hoff gekommen, der meinünge ihn zübestihen, Da ist Inen seliger Herman Neüroth vor Der Pfortten endt kegen gegangen,
÷òî îíè â 1603 ã. â òÿæåëîå è áûñòðîå (âíåçàïíîå?) âðåìÿ ÷óìû ïðèáûëè êî äâîðó ïîêîéíîãî ÃÍË, ... ïîêîéíûé ÃÍ âñòðåòèë èõ ó âîðîò
die gemelte Zeügen |aber haben zü ihne einfretten wollen, da hatt der selige Herman Neüroth ihnen zugerüffen, sie solten nicht zü ihm kommen, den es leider | einen betrübten züstandt in seinen haüse hette, den ihme albereitt sein ganzes haüsgesinde an Der Peste gestorben were, Er aber mitt sei= | nen Deüttschen Jüngen were nor, vbrigkblieben, vnd die Pestilenz aüch selbst albereitt am hales hette,
Ñâèäåòåëè õîòåëè âîéòè ê íåìó, íî ïîêîéíûé ÃÍ êðèêíóë èì, ÷òîáû îíè íå âúåçæàëè, ïîòîìó ÷òî, ê íåñ÷àñòüþ, â åãî äîìå ïå÷àëüíîå ñîñòîÿíèå, ó íåãî óæå óìåðëè îò ÷óìû âñå ñëóãè, íî îí ñî ñâîèìè íåìåöêèìè ó÷åíèêàìè? ïàæàìè? îñòàëñÿ è ó íåãî ñàìîãî ÷óìà íà øåå.
Die Zeügen aber vngeachtett, | der Pestilenz, sich Gott besohlenn, zü ihrem güttenn freünde eingetretten, welcher sie dan … fangen, vnd ihn der höffte aüff | Ezlichenn Baleken niderzüsezenn gefollget, vor andern aber seinen Vettern Dittrich Neüroth vnd gezeügen Magnüs Neüroth beӱ | der handt genommen, vnd sich zwischenn ihnen beidene ingesezet, vnd zü den seligen Dittrichen also diese Formalia angefangen
Ñâèäåòåëè, îäíàêî, íåâçèðàÿ íà ÷óìó, ïîëîæèëèñü íà Áîãà? è âîøëè ê ñâîåìó õîðîøåìó äðóãó, êîòîðûé èõ çàòåì ïðèíÿë? è âåëåë ñåñòü íà íåñêîëüêèõ ..., ïðåæäå äðóãèõ âçÿâ çà ðóêó ñâîåãî äâîþðîäíîãî áðàòà Äèòðèõà Íåéðîòà è ñâèäåòåëÿ Ìàãíóñà Íåéðîòà è ñåâ ìåæäó íèìè è îáðàòèâøèñü ê ïîêîéíîìó Äèòðèõó ñ òàêèìè ñëîâàìè:
mein | lieber Vetter, Es ist mir vonn herzen lieb das dü bist zü mir Kommen Ehr mich der liebe Gott vonn diesen Jammerthall abgefordertt | vnd habe dich derwegen gerne se rechen wollen, die vrsachen halben weile mir der Liebe Gott Keine Leibes Erben bescherett, dene ich | mein gütt Lodenseeh vnd meine … mir der Liebe Gott vorliehen nach meinem Tode nachlaßen Kan,
weile dü aber meines se= | ligen Brüdern Sohn vnd allezeitt mein lieber vnd gehorsamer Vetter gewesen bist, vnd nich aüch vor deines Vettern Brüder geehrett vnnd | geliebett hast. Also will ich dich hiemitt vnd in gegenwartt deines lieben Brüdern Tennies Neüroth vnd der andern Redlichen leütten so al= | hier zükegen vorhanden zü meinen waren rechten vnd vnwiderrüfflichen Erben ERNENNEN vnd aüsgesprochen haben, das dü | allein mein Rechter Erbe vnnd ein besizer dieses güttes Lodenseeh wie aüch aller meiner barschafft vnnd liegendenn grün denn | beweglich vnd vnbeweglich mihts nicht aüsbeschriden allein besizen vnnd gebraüchen soll, Eben so freӱ als ich es nach diese leblichen | Landtrechten aüffs freӱeste beseßen vnnd genossen habe, als mein freӱ vnd wolgewonntn gütt, welches ich dürch freӱenn an mich | gebracht vnd nicht von denn Neürothenn herrürett,
Íî ïîñêîëüêó òû ñûí ìîåãî ïîêîéíîãî áðàòà è âñåãäà áûë äîðîãèì è ïîñëóøíûì ïëåìÿííèêîì è ÷òèë è ëþáèë ìåíÿ? ïåðåä áðàòüÿìè òâîåãî îòöà? Ïîýòîìó ÿ õî÷ó â ïðèñóòñòâèè òâîåãî äîðîãîãî áðàòà ÒÍ è äðóãèõ ÷åñòíÛõ ëþäåé, êîòîðûå çäåñü ïðèñóòñòâóþò, íàçíà÷èòü òåáÿ ìîèì èñòèííûì íàñòîÿùèì è áåçîòçûâíûì íàñëåäíèêîì è ñêàçàòü, ÷òî òû îäèí ÿâëÿåøüñÿ ìîèì ïîäëèííûì íàñëåäíèêîì è âëàäåëüöåì ýòîãî èìåíèÿ Ëîäåíçå, êàê è âñåé ìîåé íàëè÷íîñòè è çåìåëü?, äâèæèìîãî è íåäâèæèìîãî (èìóùåñòâà?), îäèí äîëæåí âëàäåòü è ïîëüçîâàòüñÿ íè÷åãî íå èñêëþ÷àÿ?, ñòîëü æå ñâîáîäíî, êàê è ÿ ñàìûì ñâîáîäíûì îáðàçîì âëàäåë è ïîëüçîâàëñÿ èì ïî ïðàâó ýòîé ñòðàíû, êàê ìîèì ñâîáîäíûì è áëàãîïðèîáðåòåííûì? èìóùåñòâîì, êîòîðîå ÿ ïðèîáðåë ÷åðåç æåíèòüáó??, à íå ó Íåéðîòîâ.
Also soltü es aüch allein vonn mir behalten vor meinen Schwestern brüder Kinder | vnd aller menniglichen Deßen soltü vorrflichtet sein nach meinen Tode alle meine schülde zübezahlenn, wie aüch dir Kirche zü Kegell | vnnd … ihre gelde züzüstellen, vnd ab woll selige Tennies solches dispütiret hatt er doch daßelbige nicht geachtet, vnd also be= | stendig in seiner meinünge geblieben, Woraüff Ich Richter denn Ortelßman gefraget, ab diese Zeügknüs mitt Rechte bnüdig were, | daraüf dir Ortelßman geandtworttet, Wo fern es mitt Rechte vorwahrett ist. Als habe ich Manricher mitt meinen beiden beisizern | diese Zeügknüs mitt vnsern Piezschafften vorsiegeldt vnnd mitt eigenen Handen vnterschrieben, Datüm Angern den 20 Maӱ Anno 1615. |
Also soltü es aüch allein vonn mir behalten vor meinen Schwestern brüder Kinder |
Îñòàâü ýòî ñåáå ïðåæäå äåòåé ìîèõ ñåñòåð è áðàòüåâ
vnd aller menniglichen Deßen soltü vorrflichtet sein nach meinen Tode alle meine schülde zübezahlenn, wie aüch dir Kirche zü Kegell | vnnd … ihre gelde züzüstellen, vnd ab woll selige Tennies solches dispütiret hatt er doch daßelbige nicht geachtet, vnd also be= | stendig in seiner meinünge geblieben,
è âñåõ ... ... òû äîëæåí áóäåøü îïëàòèòü ïîñëå ìîåé ñìåðòè âñå äîëãè, à òàêæå ïëàòèòü äåíüãè öåðêâè â Êåãåëü? è ..., è õîòÿ ïîêîéíûé Tennies âîçðàæàë, îí íå îáðàòèë íà ýòî âíèìàíèÿ è íàñòàèâàë íà ñâîåì ìíåíèè.
Woraüff Ich Richter denn Ortelßman gefraget, ab diese Zeügknüs mitt Rechte bnüdig were, | daraüf dir Ortelßman geandtworttet, Wo fern es mitt Rechte vorwahrett ist. Als habe ich Manricher mitt meinen beiden beisizern | diese Zeügknüs mitt vnsern Piezschafften vorsiegeldt vnnd mitt eigenen Handen vnterschrieben, Datüm Angern den 20 Maӱ Anno 1615. |
welcher gestaldt Edler Ehrüneste vnnd | Manhaffte Herman Neüroth zü Lodenseeh vor seinen seligen abscheide, den aüch Edlenn Ehrünestenn vnnd Manhafften seinen Seligen Vettern | Dittrich Neüroth den hoff vnnd das ganze gütt Lodensehe bescheiden, vnnd vor seinen Rechten Erbenn erkorenn vnnd ernennet,